Heimspeicher-BMS — 8S 24V / 16S 48V LiFePO4, 100A–200A, 16 Akkus parallel geschaltet (4. Generation)

Was definiert ein Heimenergiespeicher-BMS?

Ein Heimspeicher-BMS (Batteriemanagementsystem) wird unter Berücksichtigung dreier Realitäten im Wohnbereich spezifiziert: Der Speicher soll jahrelang an der Wand installiert bleiben, er kommuniziert kontinuierlich mit dem Wechselrichter und wird bei steigendem Stromverbrauch des Haushalts häufiger erweitert als ersetzt. Das Heimspeicher-BMS der 4. Generation von DALY wurde genau für diese drei Anforderungen entwickelt.Es umfasst 8S bis 16S LiFePO4-Akkus (8 bis 16 Zellen in Reihe) – die gängigen 24V- und 48V-Speicherplattformen für Privathaushalte – in zwei Serien: der LK-Serie mit 100A Dauerstrom und der LM-Serie mit 150A / 200A.

Hier folgt die Spezifikationsliste, anschließend drei zentrale Funktionen für den Einsatz eines Speichersystems: parallele Erweiterung, Anpassung des Wechselrichterprotokolls und Fernüberwachung.

Spezifikationssatz: LK- und LM-Serie

Artikel LK-Serie LM-Serie
Kontinuierliches Laden/Entladen 100 A 150 A / 200 A
Zellkonfiguration 8S–16S LiFePO4 8S–16S LiFePO4
Ausgleich (Standard) 150 mA passiv 150 mA passiv
Ausgleich (optional aktiv) 1A-Peak 2A-Peak
Parallele Expansion Bis zu 16 Packungen Bis zu 16 Packungen
Parallelstrombegrenzung 10 A Spitze / 2 A Dauerstrom 10 A Spitzenstrom / 3 A Dauerstrom
Kommunikation UART, RS485, CAN UART, RS485, CAN
Drahtlos Bluetooth, WLAN, GPS Bluetooth, WLAN, GPS
Externes Display 3,5-Zoll-Farbbildschirm (optional) 3,5-Zoll-Farbbildschirm (optional)
Montage Integriert oder aufgeteilt Integriert oder aufgeteilt

Beide Serien verfügen über einen sechsstufigen Schutz: Überladung, Tiefentladung, Überstrom, Temperatur, elektrostatische Entladung (ESD) und Kurzschluss.

Parallele Expansion: Beginne mit einer Packung und wachse auf sechzehn.

Aus wirtschaftlicher Sicht ist die gestaffelte Anschaffung von Heimspeichern sinnvoll: Ein Haushalt installiert in diesem Jahr einen 48-V-Speicher und erweitert die Kapazität je nach Verbrauch oder Stromtarif. Das Batteriemanagementsystem der 4. Generation ist in dreierlei Hinsicht genau auf dieses Vorgehen ausgelegt.

Zunächst werden bis zu 16 Akkus parallel geschaltet. Ein spezielles Parallelschutzmodul begrenzt den Einschaltstrom zwischen den Akkus – den Stromstoß beim Anschluss eines neuen Akkus – auf maximal 10 A (2 A Dauerstrom an LK, 3 A an LM). Ein neu hinzugefügter Akku mit einem anderen Ladezustand gleicht den Strom innerhalb dieses Grenzwerts aus, anstatt unkontrolliert in die bestehende Akkubank einzuspeisen.

Zweitens erfolgt die Adresserkennung des Gebäudeautomationssystems (BMS) automatisch. Es müssen keine DIP-Schalter pro Einheit eingestellt werden; jede Einheit identifiziert ihre Position am Bus beim Einschalten. Für Installateure beseitigt dies einen häufigen Inbetriebnahmefehler bei Mehrfach-Batteriespeichern – die Einstellung zweier Einheiten auf dieselbe Adresse.

Drittens zeigt das optionale 3,5-Zoll-Farbdisplay sowohl die Daten einzelner Akkus als auch die Zusammenfassung der parallelen Akkubank an, sodass der Systembesitzer den gesamten Ladezustand auf einen Blick ablesen kann, ohne eine App öffnen zu müssen.

Wechselrichterprotokollanpassung ohne manuelle Konfiguration

Ein Speicher-BMS, das das Protokoll des Wechselrichters nicht unterstützt, führt zu einem unvollständigen System: Der Wechselrichter kann den tatsächlichen Zustand des Akkus nicht erfassen, wodurch Lade- und Entladevorgänge nicht entsprechend angepasst werden können. Das BMS der 4. Generation verfügt über eine automatische Protokollerkennung für gängige Wechselrichterprotokolle – voreingestellte Protokolle umfassen unter anderem Deye, Growatt und Victron. Bei der Inbetriebnahme erkennt das BMS das Protokoll des angeschlossenen Wechselrichters und passt es automatisch an, ohne dass eine manuelle Protokollauswahl erforderlich ist.

Für Systemintegratoren, die Kunden mit unterschiedlichen Kundenstämmen beliefern, ist dies sowohl eine Frage der Lagerhaltung als auch der Technik: Dasselbe BMS-Modell kann Kunden mit Wechselrichtern verschiedener Hersteller bedienen. Falls Ihr Wechselrichter nicht in der vordefinierten Liste enthalten ist, geben Sie bitte das jeweilige Modell in Ihrer Anfrage an. Das technische Team von DALY prüft dann die Kompatibilität und erstellt Ihnen ein Angebot.

Fernüberwachung: Von einer einzelnen Wand bis zu einer ganzen Flotte

Alle Geräte verfügen über Bluetooth, WLAN und GPS. Für einen einzelnen Haushalt deckt Bluetooth in Kombination mit der DALY-App die tägliche Überwachung ab. Die WLAN-Verbindung stellt die Verbindung zur DALY-Cloud-Plattform her, die bis zu 10.000 Betriebsdatensätze pro Gerät für die Nachverfolgung nach dem Kauf speichert und dem Installateur oder Serviceanbieter Fernzugriff ermöglicht.

Für Installateure oder Serviceunternehmen mit vielen installierten Systemen im Haushalt ersetzt diese Cloud-Lösung Vor-Ort-Besuche durch ein zentrales Dashboard: den Status jedes installierten Systems auf einen Blick. Für Hersteller von Heimspeichersystemen ist das Angebot cloudbasierter Systeme eine wichtige Einnahmequelle im Rahmen von Serviceverträgen und nicht nur eine Option im Datenblatt.

Installation: Integriert oder geteilt, für Gehäuse konzipiert

Das Batteriemanagementsystem (BMS) kann entweder als integriertes (einteiliges) oder als zweiteiliges System installiert werden. Dies ist relevant, wenn die interne Anordnung des Batteriegehäuses vor der Auswahl des BMS festgelegt ist. Die Kabelquerschnitte betragen 24 AWG – 600 mm für 8S-Akkus und 800 mm für 16S-Akkus. Die Wärmeableitung erfolgt über einen gewellten Kühlkörper mit der 2,5-fachen Oberfläche einer herkömmlichen Flachplatte. Dies ist besonders wichtig für Akkus, die in geschlossenen Gehäusen mit eingeschränkter Luftzirkulation montiert sind.

Häufig gestellte Fragen

Q1Wie viele Speichermodule können parallel an das BMS der 4. Generation für Heimenergiespeicher angeschlossen werden?

Bis zu 16 Akkupacks, mit einem separaten Parallelschutzmodul, das den Strom zwischen den Akkupacks auf maximal 10 A begrenzt. Die Adresszuweisung erfolgt automatisch – ohne DIP-Schalter – und das optionale 3,5-Zoll-Display zeigt die vollständige Bankübersicht an.

Q2Ist das BMS mit meiner Wechselrichtermarke kompatibel?

Das BMS der 4. Generation wird mit automatischer Erkennung gängiger Wechselrichterprotokolle geliefert – zu den Voreinstellungen gehören unter anderem Deye, Growatt und Victron – Für Wechselrichter, die nicht in der Liste der Voreinstellungen enthalten sind, geben Sie bitte Ihr spezifisches Wechselrichtermodell in der Anfrage zur technischen Bestätigung an.

Q3Worin besteht der Unterschied zwischen der LK- und der LM-Serie?

Strom- und Ausgleichsreserve. LK liefert 100 A Dauerstrom mit optionalem 1-A-Aktivausgleich; LM liefert 150 A oder 200 A Dauerstrom mit optionalem 2-A-Aktivausgleich. Beide sind für 8S- bis 16S-LiFePO4-Akkus geeignet und können parallel mit bis zu 16 Akkus betrieben werden. Die Auswahl erfolgt anhand der Dauerentladeanforderung des Akkus.

Über DALY

DALY entwickelt und fertigt Lithium-Batteriemanagementsysteme für Akkuhersteller, OEMs und Systemintegratoren. Die Produkte werden in über 130 Ländern eingesetzt. Das 2015 gegründete Unternehmen DALY bietet technische Unterstützung vor dem Kauf sowie Spezifikationsabgleich für Produktionsprojekte.

Sie möchten ein Angebot für ein Heimspeicherprojekt anfordern?

Für ein Angebot zum Heimspeicher-BMS der 4. Generation geben Sie bitte die folgenden Informationen in Ihrer Anfrage an – das technische Team von DALY antwortet Ihnen innerhalb eines Werktages mit einer technischen Bestätigung für Standardkonfigurationen.

  • Zellkonfiguration und -chemie (8S–16S LiFePO4) und Nennspannung (24V / 48V)
  • Erforderlicher Dauerstrom (100 A / 150 A / 200 A) und geplante Größe der Parallelbatterie
  • Marke und Modell des Wechselrichters zur Protokollbestätigung
  • E-Mail:dalybms@dalyelec.com

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Veröffentlichungsdatum: 10. Juli 2026

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